ANSAGE!

1 Das Wort des HERRN erging an mich folgendermaßen:

2 »Menschensohn, rede zu deinen Volksgenossen und sage zu ihnen: Wenn ich das Schwert (= Krieg) über ein Land kommen lasse und das Volk des Landes einen Mann aus seiner Gesamtheit wählt und ihn für sich zum Wächter bestellt, 3 und der sieht das Schwert (= den bewaffneten Feind) in das Land einbrechen und stößt in die Trompete und warnt dadurch das Volk – 4 wenn dann einer zwar den Schall der Trompete hört, aber sich nicht warnen läßt, so daß der bewaffnete Feind kommt und ihn ums Leben bringt, so soll die Schuld an seinem Tode ihm selbst beigemessen werden; 5 er hat ja den Schall der Trompete gehört, aber sich nicht warnen lassen: er hat seinen Tod selbst verschuldet; denn hätte er sich warnen lassen, so würde er sein Leben gerettet haben. 6 Wenn aber der Wächter den bewaffneten Feind kommen sieht und nicht in die Trompete stößt, so daß das Volk ungewarnt bleibt, und der bewaffnete Feind kommt und bringt einen von ihnen ums Leben, so wird der Betreffende zwar infolge seiner Sündenschuld weggerafft, aber für den Verlust seines Lebens werde ich den Wächter verantwortlich machen.« 7 »Du nun, Menschensohn – dich habe ich zum Wächter für das Haus Israel bestellt, damit du sie, wenn du ein Wort aus meinem Munde vernommen hast, in meinem Namen warnst. 8 Wenn ich zu dem Gottlosen sage: ›Gottloser, du mußt des Todes sterben!‹, du aber nichts sagst, um den Gottlosen vor seinem bösen Wandel zu warnen, so wird er, der Gottlose, zwar sein Leben um seiner Verschuldung willen verlieren, aber für den Verlust seines Lebens werde ich dich verantwortlich machen. 9 Wenn du aber deinerseits den Gottlosen vor seinem bösen Wandel gewarnt hast, damit er von ihm umkehre, er sich aber von seinem Wandel nicht abbringen läßt, so wird er zwar um seiner Verschuldung willen sterben, du aber hast dein Leben gerettet.« 

10 »Und du nun, Menschensohn, sage zum Hause Israel: ›Folgendes Bekenntnis habt ihr abgelegt: Ja, unsere Übertretungen und Sünden lasten auf uns, und durch sie vergehen wir ganz: wie könnten wir denn am Leben bleiben?‹ 11 Sage zu ihnen: ›So wahr ich lebe!‹ – so lautet der Ausspruch Gottes des HERRN –: ›ich habe kein Wohlgefallen am Tode des Gottlosen, sondern daran, daß der Gottlose sich von seinem Wandel bekehrt und am Leben bleibt! Kehrt um, ja bekehrt euch von eurem bösen Wandel! Denn warum wollt ihr sterben, Haus Israel?‹ – 12 Du also, Menschensohn, sage zu deinen Volksgenossen: ›Den Gerechten wird seine Gerechtigkeit nicht retten an dem Tage, wo er in Sünde verfällt; und den Gottlosen wird seine Gottlosigkeit nicht zu Fall bringen an dem Tage, wo er von seiner Gottlosigkeit umkehrt; aber auch der Gerechte kann um seiner Gerechtigkeit willen nicht am Leben erhalten bleiben an dem Tage, wo er in Sünde verfällt. 13 Wenn ich dem Gerechten verheiße, er solle ganz gewiß das Leben behalten, und er sich auf seine (bisherige) Gerechtigkeit verläßt und Böses tut, so wird seines ganzen gerechten Tuns nicht mehr gedacht werden, sondern um des Bösen willen, das er verübt hat, um deswillen muß er sterben. 14 Und wenn ich dem Gottlosen androhe: ›Du mußt des Todes sterben!‹ und er sich von seiner Sünde abkehrt und nunmehr Recht und Gerechtigkeit übt, 15 so daß er das ihm Verpfändete zurückgibt, Geraubtes wiedererstattet und nach den Satzungen wandelt, deren Beobachtung zum Leben führt, so daß er nichts Böses mehr tut, so soll er gewißlich das Leben behalten und nicht sterben: 16 keine von allen Sünden, die er begangen hat, soll ihm noch angerechnet werden; Recht und Gerechtigkeit hat er geübt: er soll gewißlich das Leben behalten!‹ 17 Freilich sagen deine Volksgenossen: ›Das Verfahren des Herrn ist nicht das richtige!‹, während doch ihr eigenes Verfahren nicht das richtige ist. 18 Wenn ein Gerechter sich von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut, so muß er auf Grund davon sterben; 19 wenn dagegen ein Gottloser von seiner Gottlosigkeit abläßt und Recht und Gerechtigkeit übt, so soll er infolgedessen am Leben bleiben. 20 Und ob ihr auch behauptet, das Verfahren des Herrn sei nicht das richtige, so werde ich doch jeden von euch nach seinem Wandel richten, Haus Israel!« (Und in diesem Abschnitt im übertragenen Sinn bei ‹Haus Israel› an ‹alle Völker› gerichtet!) 

Das Buch des Propheten Hesekiel Kapitel 33, Verse 1-20 (nach der Bibelübersetzung von Hermann Menge)

Der Bibelübersetzer Prof. Dr. phil. Hermann Menge hielt einmal fest:

«Suche Jesus und sein Licht, alles andere hilft dir nicht.»

 

Es gibt ohne Zweifel und im täglichen Leben auch erfahrbar den ehrbaren, ehrlichen und wirklich aufrichtig bemühten «Humanisten» oder den «Menschen», DER ‹in seinen Augen› und auch ‹anderer Menschen Augen› nur gute Werke tut, der mit diesem allem nichts am Hut hat, der selbst ein Grausen vor diesem Treiben empfindet und Abscheu darüber bekundet – und derer sind weit mehr als man denkt…

Aber gerade ‹er› wird sich in der Frage, ob er vor Gott denn ein Sünder sei, sicher sein und denken: Ich bin ja ehrlich bemüht, und wenn es Gott gibt, sieht er mein gutes Herz und weiss, was ich alles Gute tue… «Ich bin bereit, ich werde sehen und bestehen!» Achtung! Zu ihm sei gesagt: Versuche einmal einen ganzen Tag, alles in deinen Augen richtig und vollkommen zu tun, verfehle dich in keinem Wort, in keinem Gedanken und in keiner Handlung – beobachte dich genau, du solltest als ‹freier› NICHTSÜNDER bestens gerüstet sein…

Am Ende des Tages prüfe ‹aufrichtig› dein Herz! Prognose: Die Probe ist ‹kläglich› und ‹aktiv› gescheitert!

Und das genügt für den «alleinheiligen» Gott niemals, in ‹Seinen Augen› nicht! Gott kann das ‹nicht akzeptieren› – es gibt Dinge, die Gott nicht kann›! ER kann Sein Wesen nicht verleugnen, d.h. nicht gegen Sich Selbst handeln und nicht über Seinen eigenen Schatten springen – weil es keinen gibt! Gott kann nur mit einem Menschen ‹zufrieden› sein, der Seinem Wesen völlig entspricht. Und das ist ein ‹sündiger› Mensch nie – unerreichbar nie!

Für einen Sünder, der im «Jetzt» ‹uneinsichtig› bleibt, darin verharrt und ‹unbussfertig› in die Ewigkeit geht, bleibt nur die ‹Hölle› übrig – und zwar ‹unumkehrbar› bleibend in Ewigkeit!

All die bewussten wie auch die nicht erkannten Dinge reden im Endgericht gegen diesen Sünder. Dieser ist in seinem Gottesbewusstsein und Gewissen völlig erwacht und steht vor dem «Reinen» und «Heiligen»! Alles erhebt Anklage gegen den jetzt «ungeschützten, von der Gnade losen, blossen Sünder»!

Aber für den reumütigen und bussfertigen Sünder ‹musste› eine für Gott ‹hinreichende›, eine Gott ‹zufriedenstellende› (Er)Lösung ‹erfunden› werden, und zwar eine, die Gott in Seinem Handeln ‹rechtfertigt›; dass ER, wenn ER einen Sünder ‹gerechtspricht›, trotzdem Seinem Wesen treu, also ‹gerecht› bleibt! Der Sünder, der ‹umkehrt› und ‹diesem Evangelium› von Jesus Christus ‹glaubt›, erhält eine ihm von Gott durch Glauben ‹zugerechnete› Gerechtigkeit, die für alle Ewigkeit ‹Gültigkeit› hat!

Diese ‹Lösung› heisst JESUS CHRISTUS, Gottes einziger Sohn, der als ‹wahrer› Gott ‹wahrer› Mensch wurde und als MENSCH Gottes ganzes Gesetz ‹ungebrochen› erfüllte! ER war das einzig mögliche ‹Opferlamm›, das Gott ‹völlig› zufriedenstellte und in Seinem Kreuzestod so die ‹Sünde des Menschen› als Gottes Strafe ’stellvertretend› auf Sich nahm (damit vor Gott zur Sünde, d.h. zum ‹Sündenträger› gemacht wurde) und tilgte – und damit die (Ver)Sühnung zur Vergebung für den bussfertigen Sünder vollbrachte!
2.Korintherbrief Kapitel 5; Vers 21
«Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.»

Prophetenbuch Jesaja, Kapitel 53, Vers 6 (ganzes Kapitel lesen!)

«Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen (selbsterwählten) Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld (Strafe) auf ihn.»

Römerbrief Kapitel 1, Verse 16-17
«Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; 17 denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben,* wie geschrieben steht: ‹Der Gerechte wird aus Glauben leben›.»
* d.h. die von Gott gewirkte Gerechtigkeit aufgrund des Glaubens wird geoffenbart, damit sie im Glauben angenommen wird. «Glauben» bedeutet im Neuen Testament ein bewusstes Vertrauen auf Gott und sein Wort, insbesondere auf Gottes Offenbarung über Jesus Christus und sein vollkommenes Erlösungswerk.s

Das Buch des Propheten Habakuk Kapitel 1, Vers 13

«Deine Augen sind so rein, dass sie das Böse nicht ansehen können; du kannst dem Unheil nicht zuschauen.» Warum siehst du denn den Frevlern schweigend zu, während der Gottlose den verschlingt, der gerechter ist als er?»

Die Antwort ist: Weil der Tag des gerechten Gerichts kommt, da der Frevler gerichtet wird und der Gerechte die ‹Verheissung› empfängt!

Das Buch der Sprüche Kapitel 16, Vers 2

«Alle Wege des Menschen sind rein in seinen Augen, aber der HERR prüft die Geister.»

Jesus nach dem Markus-Evangelium Kapitel 14, Verse 20-23

«20 Er sprach aber: Was aus dem Menschen herauskommt, das verunreinigt den Menschen. 21 Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, 22 Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. 23 All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.»

Die Bibel spricht im Jakobusbrief Kapitel 2, Vers 10

«Denn wer das ganze Gesetz* erfüllt, aber gegen ein einziges Gebot verstößt, der hat sich damit gegen das ganze (Gesetz) vergangen.»

* Unter »Gesetz« (hebr. torah; gr. nomos) versteht die Bibel zumeist Gottes Gesetz, d.h. die Weisungen und Lehren, Gebote und Ordnungen Gottes für die Menschen, die er ihnen gab, um sie in ihrem Leben zu leiten und auf sich hinzuweisen.

Jesus Christus sagt nach dem Lukas-Evangelium Kapitel 12, VV. 1-5:

«1 Als sich unterdessen eine Volksmenge von vielen Tausenden angesammelt hatte, so daß sie einander auf die Füße traten, begann er, zuerst zu seinen Jüngern zu sagen: ‹Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei! – 2 Nichts aber ist verhüllt, das nicht enthüllt werden wird, und nichts verborgen, was nicht bekannt werden wird. 3 Daher wird alles, was ihr im Dunkeln geredet habt, im Licht (der Öffentlichkeit) gehört werden; und was ihr in den Kammern ins Ohr geflüstert habt, wird auf den Dächern ausgerufen werden.›

4 ‹Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib zwar töten, danach aber euch nichts weiter antun können! 5 Ich will euch aber angeben, vor wem ihr euch zu fürchten habt: Fürchtet euch vor dem, der die Macht besitzt zu töten und dann auch noch in die Hölle zu werfen! Ja, ich sage euch: Vor ‹DIESEM› fürchtet euch!›»

1.Johannesbrief Kapitel 1, Verse 5-10

«5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist. 6 Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln*, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit; 7 wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. 8 Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. 10 Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

Kapitel 2, Verse 1-2

1 Meine Kinder**, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher*** bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten; 2 und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.»

* d.h. in unserem praktischen Lebenswandel in der Finsternis, in Sünde, Unaufrichtigkeit und Unbußfertigkeit leben. ** wörtlich: Kindlein, kleine Kinder; ein Ausdruck der Zuneigung. *** oder: Beistand, Sachwalter (griechisch ‹parakletos›).

Römerbrief Kapitel 3, Verse 21-26

«21 Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes (d.h. die von Gott gewirkte Gerechtigkeit bzw. die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt) offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, 22 nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein Unterschied; 23 denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten,* 24 sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade** aufgrund der Erlösung***, die in Christus Jesus ist. 25 Ihn hat Gott zum Sühnopfer**** bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut,***** um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, 26 als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist.»

* wörtlich: die Herrlichkeit Gottes. Der sündige Mensch hat die Herrlichkeit, die ihm Gott als sein Geschöpf und Ebenbild gegeben hatte (vgl. 1.Mose 1:26), verloren und verfehlt.

** Wer an Jesus Christus glaubt, wird gerechtgemacht und gerechtgesprochen ohne eigenes Verdienst, aufgrund des stellvertretenden Sühnopfers des Sohnes Gottes. «Gnade» ist ein unverdientes, freiwilliges, aus Liebe erwiesenes Handeln Gottes.

*** «Erlösung» bezeichnet den Loskauf eines sündigen Menschen von seiner Schuld und Strafe durch das stellvertretend hingegebene Leben und Blut Jesu Christi.

**** oder: zur Sühnung. Das hier verwendete griechische Wort hilasterion bezeichnet auch den Sühnedeckel auf der Bundeslade (Hebräer 9:5; 2.Mose 25:17-22).

***** Andere Übersetzung: Ihn hat Gott öffentlich vorgestellt als Sühnung, [die wirksam wird] durch den Glauben, kraft seines Blutes.

 … nun verbleibt auf das hinzuweisen, was ‹bald› geschehen wird …

Jesus Christus kommt wieder, diesmal in Seiner Königsherrschaft !!!

 

Die obigen zwei zeitgeschichtlichen Abrisse biblischer Heilsgeschichte sind aus dem lesenswerten Büchlein von Herbert Briem «Epochen der Heilsgeschichte» entnommen – erschienen im CLV Verlag, DL-33649 Bielefeld (kostenloser Downnload)

Liedtext am Schluss dieser letzten ‹Site› von Gerhard Teerstegen (1697-1769), Strophe 1+2

Bildquelle: NationalGeographic «Wer waren die Reiter der Apokalypse?» von Katarina Fischer (Veröffentlicht am 18. März 2022)

Das Buch der Offenbarung (die sogenannte Apokalypse) geht ins Detail und sagt in Kapitel 6, Verse 1-17 auf das bevorstehende ‹nahe› Ende ‹dieses Zeitalters› hin … 

(zu beachten ist insbesondere Vers 4, worin ersichtlich wird, wohin es schliesslich führt, wenn ‹verborgene› «Ungeborene» x-Millionen-fach pro Jahr ‹hingeschlachtet› werden – es werden sich zu jener Zeit auf der Erde die ‹sichtbaren› «Geborenen» gegenseitig ‹abschlachten› der FRIEDE ist genommen!)

«1 Und ich sah, wie das Lamm eines von den Siegeln öffnete, und ich hörte eines von den vier lebendigen Wesen wie mit Donnerstimme sagen: Komm und sieh! 2 Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und es wurde ihm eine Krone gegeben, und er zog aus als ein Sieger und um zu siegen. 3 Und als es das zweite Siegel öffnete, hörte ich das zweite lebendige Wesen sagen: Komm und sieh!
4 Und es zog ein anderes Pferd aus, das war feuerrot, und dem, der darauf saß, ihm wurde gegeben, den FRIEDEN von der Erde zu nehmen, damit sie einander hinschlachten sollten; und es wurde ihm ein großes Schwert gegeben.
5 Und als es das dritte Siegel öffnete, hörte ich das dritte lebendige Wesen sagen: Komm und sieh! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd, und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand. 6 Und ich hörte eine Stimme inmitten der vier lebendigen Wesen, die sprach: Ein Maß Weizen für einen Denar, und drei Maß Gerste für einen Denar; doch das Öl und den Wein schädige nicht! 7 Und als es das vierte Siegel öffnete, hörte ich die Stimme des vierten lebendigen Wesens sagen: Komm und sieh! 8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd, und der darauf saß, dessen Name ist «der Tod»; und das Totenreich folgt ihm nach. Und ihnen wurde Vollmacht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit dem Schwert und mit Hunger und mit Pest und durch die wilden Tiere der Erde. 9 Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. 10 Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen? 11 Und jedem von ihnen wurden weiße Kleider gegeben, und es wurde ihnen gesagt, dass sie noch eine kleine Zeit ruhen sollten, bis auch ihre Mitknechte und ihre Brüder vollendet wären, die auch wie sie getötet werden sollten. 12 Und ich sah, als es das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein großes Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der Mond wurde wie Blut; 13 und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird. 14 Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt. 15 Und die Könige der Erde und die Großen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge, 16 und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! 17 Denn der große Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen?»
 

Buch der Offenbarung Kapitel 13, Verse 1-18

«1 Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Köpfen einen Namen der Lästerung. 2 Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füße waren wie die eines Bären und sein Rachen wie ein Löwenrachen; und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht. 3 Und ich sah einen seiner Köpfe wie zu Tode verwundet, und seine Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach. 4 Und sie beteten den Drachen an, der dem Tier Vollmacht gegeben hatte, und sie beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? Wer vermag mit ihm zu kämpfen? 5 Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redete; und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken. 6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, um seinen Namen zu lästern und sein Zelt und die, welche im Himmel wohnen. 7 Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation. 8 Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes, das geschlachtet worden ist, von Grundlegung der Welt an. 9 Wenn jemand ein Ohr hat, der höre! 10 Wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in die Gefangenschaft; wenn jemand mit dem Schwert tötet, so soll er durchs Schwert getötet werden. Hier ist das standhafte Ausharren und der Glaube der Heiligen! 11 Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Vollmacht des ersten Tieres aus vor dessen Augen und bringt die Erde und die auf ihr wohnen dazu, dass sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. 13 Und es tut große Zeichen, sodass es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen lässt vor den Menschen. 14 Und es verführt die, welche auf der Erde wohnen, durch die Zeichen, die vor dem Tier zu tun ihm gegeben sind, und es sagt denen, die auf der Erde wohnen, dass sie dem Tier, das die Wunde von dem Schwert hat und am Leben geblieben ist, ein Bild machen sollen. 15 Und es wurde ihm gegeben, dem Bild des Tieres einen Geist zu verleihen, sodass das Bild des Tieres sogar redete und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. 16 Und es bewirkt, dass allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, 17 und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens*. 18 Hier ist die Weisheit! Wer das Verständnis hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist 666**.»

* andere Übersetzung: welcher das Malzeichen hat, entweder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.

** im Gr. wiedergegeben durch drei Buchstaben (Chi, Xi und Sigma), die den Zahlenwert 666 haben.

… und was ganz am Ende geschehen wird, wenn das Gericht über alle Toten aller Zeiten seit dem ersten Menschenpaar Adam und Eva, deren aller Geist-Seelen im ‹Totenreich› in Qualen harren und die nun wieder ‹lebendig› werden, d.h. einen ‹Leib› empfangen, um vor Gott zu stehen und endgültig nach ihren Taten (Werken) gerichtet zu werden …

 

Buch der Offenbarung Kapitel 20, Verse 1-15
«1 Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte den Schlüssel des Abgrundes* und eine große Kette in seiner Hand. 2 Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn für 1’000 Jahre 3 und warf ihn in den Abgrund und schloss ihn ein und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen kann, bis die 1’000 Jahre vollendet sind. Und nach diesen muss er für kurze Zeit losgelassen werden. 4 Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und [ich sah] die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand angenommen hatten; und sie wurden lebendig und regierten die 1’000 Jahre mit Christus**. 5 Die Übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die 1’000 Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung. 6 Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1’000 Jahre.»
«7 Und wenn die 1’000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden, 8 und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben, den Gog und den Magog, um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. 9 Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes*** und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit. 11 Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden. 12 Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. 13 Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 14 Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. 15 Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.»

* gr. abyssos; dasselbe Wort in Lukas 8:31; Römer 10:7; Offenbarung 9:1-2.11; 11:17; 17:8; 20:3. ** d.h. mit dem Messias, dem von Gott gesalbten Retter-König. *** d.h. des Landes Israel.

Auf einer DVD (18 Min.) ist als eindrückliche Szene festgehalten, wie beim Endgericht ein persönliches ‹Einzelgericht› ausfallen könnte. Der Titel davon lautet «6000 Punkte für den Himmel (Bereit für die Ewigkeit?)» und kann beim CLV-Verlag kostenlos [hier] heruntergeladen werden.

«Der HERR, der Fels: Vollkommen ist sein Tun; ja, alle seine Wege sind gerecht. Ein Gott der Treue und ohne Falsch, gerecht und gerade ist er.»

5. Mose Kapitel 32, Vers 4

Ewigkeit

Die Bedeutung dieses Begriffs ist klar. Sobald jemand davon spricht, es habe ‹eine halbe Ewigkeit› gedauert, hat er einen falschen Begriff verwendet. Und doch ist man versucht, die Ewigkeit irgendwie zu illustrieren, um das Wort einerseits für die ewige Herrlichkeit – den ‹Himmel› – und andererseits für den Ort der ewigen Verlorenheit – die ‹Hölle› – begreifbarer zu machen. Doch jeder Versuch scheitert im Kern, weil es irgendwie doch ein Ende andeutet. So gibt es den Vergleich mit dem Vögelchen, das vom weltweiten Ozean pro Sekunde einen Tropfen Wasser trinkt. Sobald der Ozean ausgetrunken ist, so ist eine Sekunde der Ewigkeit vergangen. Ein vielleicht noch treffenderes Bild könnte eine auf beide Seiten offene ‹Pyramide› sein, die in der Mitte (wie eine Sanduhr) die engste Stelle hat. An dieser Stelle lebt die Menschheit. Beim Tod gehen die, die in Christus das ewige Leben erhalten haben in die himmlische Herrlichkeit, und zwar ohne geistlichen und zeitlichen Grenzen von Herrlichkeit zu Herrlichkeit und von einer Klarheit zur anderen, immer höher hinauf – nach oben offen – um in die Liebe und Erkenntnis Gottes von Angesicht zu Angesicht ‹hineinverklärt› zu werden, und zwar ohne Ende in die Ewigkeit der Ewigkeiten… 

Und die, welche dieses allen Menschen aller Zeiten angebotene Heil auf irgendeine Weise verworfen haben, gehen in den offenen Abgrund ohne Ende, immer tiefer hinab, jede Sekunde im Bild des ausgetrunkenen Ozeans, von Finsternis zu Finsternis! Schrecklich, nur die Wirklichkeit ist noch weit beängstigender und viel viel schrecklicher…

«22 Während nämlich die Juden ein Zeichen fordern und die Griechen Weisheit verlangen, 23 verkündigen wir Christus den Gekreuzigten, den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit; 24 denen aber, die berufen sind, sowohl Juden als auch Griechen, [verkündigen wir] Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25 Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.»
1.Korintherbrief Kapitel 1, Verse 22-25
«32 Es wurden aber auch zwei andere hingeführt, Übeltäter, um mit ihm hingerichtet zu werden. 33 Und als sie an den Ort kamen, den man Schädelstätte nennt, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken. 34 Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Sie teilten aber sein Gewand und warfen das Los [darüber]. 35 Und das Volk stand da und sah zu. Und es spotteten auch die Obersten mit ihnen und sprachen: Andere hat er gerettet; er rette nun sich selbst, wenn er der Christus ist, der Auserwählte Gottes! 36 Aber auch die Kriegsknechte verspotteten ihn, indem sie herzutraten und ihm Essig brachten 37 und sprachen: Bist du der König der Juden, so rette dich selbst! 38 Es stand aber auch eine Inschrift über ihm geschrieben in griechischer, lateinischer und hebräischer Schrift: ‹Dieser ist der König der Juden›.
 
39 Einer der gehängten Übeltäter aber lästerte ihn und sprach: Bist du der Christus, so rette dich selbst und uns! 40 Der andere aber antwortete, tadelte ihn und sprach: Fürchtest auch du Gott nicht, da du doch in dem gleichen Gericht bist? 41 Und wir gerechterweise, denn wir empfangen, was unsere Taten wert sind; dieser aber hat nichts Unrechtes getan! 42 Und er sprach zu Jesus: Herr, gedenke an mich, wenn du in deiner Königsherrschaft kommst! 43 Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein! 44 Es war aber um die sechste Stunde, und eine Finsternis kam über das ganze Land bis zur neunten Stunde.* 45 Und die Sonne wurde verfinstert, und der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei. 46 Und Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! Und als er das gesagt hatte, verschied er. 47 Als aber der Hauptmann sah, was geschah, pries er Gott und sprach: Wahrlich, dieser Mensch war gerecht!»
* d.h. von 12 Uhr mittags bis 3 Uhr nachmittags.
 Lukas-Evangelium Kapitel 23, Verse 32-38.39-47
 
«1 So bin auch ich, meine Brüder, als ich zu euch kam, nicht gekommen, um euch in hervorragender Rede oder Weisheit das Zeugnis Gottes zu verkündigen. 2 Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten.»
1.Korintherbrief Kapitel 2, Verse 1-2

«Hölle» – Ort der ewigen Verlorenheit, der Verdammnis…

Vulkan «Kilauea» auf Hawaii spektakulär ausgebrochen

 

Aber da der Ort bildlich gesprochen wie ein Vulkan nach unten offen ist, der ‹Feuersee› genannt wird, der mit Feuer und Schwefel brennt, von Ewigkeit zu Ewigkeit, sind diese Sekunden – da ja von steter Qual und Pein durchsetzt – weitaus tragischer als man sich vorstellen kann, und das ‹unendlich›! Wenn nun diese eine Sekunde der Ewigkeit wieder einem Ozean mit einem Vögelchen verglichen ist, das trinkt und es den Ozean mit diesen Sekunden austrinken muss, dann dauert die Ewigkeit nochmals das Volumen in Sekunden von einer Sekunde des vorigen Ozeans. Und so geht es weiter, immer mit einem neuen Ozean von Sekunden des vorigen als eine Sekunde usf. – das Zeitfenster der Ewigkeit tut sich immer weiter auf und wird nie zu Ende sein – kann nicht, es ist nach unten offen! Grauenhaft, es lohnt sich, darüber nachzudenken und sich das räumlich-zeitlich vorzustellen, um die Schrecklichkeit nur ein wenig zu erfassen! – Und nun kommt die Pein und Qual dazu – was bedeutet ewige Pein? das Feuer, das nicht erlischt und ihr Wurm nicht stirbt? (Markus-Evangelium 9:42-48) und ein See, der ohne Aufhören mit Feuer und Schwefel brennt… (Offenbarung 20:10-15). Es könnte ein brennendes bewusstes Gewissen gemeint sein, das nicht mehr abgestumpft, sondern erwacht und stets brennend ist… – keine Tat und Untat ist vergessen, alles steht vor einem und klagt einem an, und man kann nicht mehr Busse tun, nicht mehr Sünden bekennen und das Gewissen stillen, von der Schuld befreit werden, sie ist da und quält, weil sie nicht vergeben ist – und es bleibt so von Ewigkeit zu Ewigkeit… ein brennendes Gewissen in Herz und Sinn und plagt und quält – es hört nie nie nie … auf! Schrecklich! Grauenhaft! Sich das  vor Augen zu stellen und sich in eine unveränderbare Ewigkeit (ohne Ende, nie einen Endpunkt, immer weiter, weiter, und wieder weiter…) hineinzuversenken, kann nahe zum ‹Irrsinn› führen und in eine beängstigende unaufhörliche Unruhe bringen – das ist nicht falsch, das ist der ‹heilsame› Weg, das ist kein religiöser psychologischer Trick, dem man sich am besten entzieht, nein, das ist von Gott ‹heimsuchend› gewirktes ‹Geängstigtsein› ohne Ausweg! und man zu Gott schreit und schreit und weiter schreit und nicht aufhört… – bis ER hört und erhört! (wie Bartimäus; Markus-Evangelium 10:46-52).*  Der Volksmund sagt, dass Angst kein guter Ratgeber ist. Das mag für gewisse Dinge so sein, aber in obiger Hinsicht verhält es sich überhaupt nicht so. Angst hat auch eine Schutzfunktion. Wir dürfen Gott dankbar dafür sein! Und in der Frage der ewigen Verlorenheit und Verdammnis ist es mehr als gut, sich in ‹Angst› versetzen zu lassen. Die Bibel hält nicht mit Warnungen darüber zurück! Der Augenblick kommt, wo es kein Zurück gibt, keine Möglichkeit mehr, das Nachzuholen, was im Leben gemacht hätte werden sollen. Nach dem Tod gilt: «Und wenn ein Baum fällt, … an dem Ort, wo der Baum fällt, da bleibt er liegen.»* (Predigerbuch 11:3) – die Seele ist unsterblich und das ‹Person-Sein› steht dann nackt und bloss vor dem Gerichtsthron Gottes (Hebräerbrief 4:12-13). Da gibt es keine «Feigenblätter» mehr, die schützen könnten, was sowieso nur Selbstbetrug war, Gott sieht immer… – keine Unschuld kann vorgetäuscht werden, kein Vergleich mit anderen, die noch viel schlimmer waren, hält vor diesem Gericht stand! Man kann niemand anderem die Schuld zuschieben, niemand anderen verantwortlich machen, es gibt keine Ausweichmöglichkeiten, kein Versteck, kein Vertuschen – auch nicht die grossen zudeckenden ‹Blätter› auf der Website von ‹Sexuelle Gesundheit Schweiz› – einfach nichts!!! Man hat definitiv ‹unwechselbar› das ‹falsche Kleid› an…

Das ist der Lohn der Sünde (Römerbrief 6:23), die man nie wahrhaben wollte – denn der Humanismus kennt ‹keine› Sünde bzw. ‹Sünder›!

* Zitat von John Ray:                                                                                          Wie ein Baum fällt, so muss er liegen bleiben,                                        Wie ein Mensch lebt, so muss er sterben,                                                Wie ein Mensch stirbt, so muss er bleiben                                        Durch all die Jahre der Ewigkeit.

* Der einzige Ausweg ist der vor 2’000 Jahren stellvertretende Tod Jesu Christi, der Sein Leben für Sünder dahingab und ‹willentlich› starb. Und das vergossene Blut des Sohnes Gottes am Kreuz auf Golgata – Sein Tod, weil das Leben im Blut ist! – wird als ‹Kleid der Gerechtigkeit› für jeden ‹bussfertigen› Sünder ‹vor Gott› Gültigkeit haben. Die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten ist die Bestätigung vonseiten Gottes, dass ER das Opfer Seines Sohnes zur Vergebung der Sünde(n) und Schuld angenommen hat. Das wird durch ‹persönlichen› Glauben angenommen und dadurch zur ‹persönlichen› Rechtfertigung wirksam (Römerbrief 1:16-17).

„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“

Johannes-Evangelium Kapitel 3, Vers16

Dieser große Vers ist als ‹ein Ozean von Gedanken in einem Tropfen Sprache› bezeichnet worden.

Dieser Vers ist wie ‹eine Nussschale, die das Evangelium enthält›.

  1. Gott – die größte Person!
  2. so sehr – das größte Maß!
  3. die Welt – die größte Zahl!
  4. geliebt – die größte Kraft!
  5. seinen einzigen Sohn – das größte Opfer!
  6. er gab – die größte Gabe!
  7. jeder – das größte Angebot!
  8. an ihn – das größte Objekt!
  9. glaubt – die größte Gelegenheit!
  10. nicht verloren geht – die größte Erlösung!
  11. ewiges Leben – der größte Segen!
  12. hat – die größte Sicherheit!

Dieser Vers beginnt in der Ewigkeit mit Gott und endet mit dem Menschen in der Ewigkeit, dorthin gebracht durch souveräne Gnade. Er, der ewige Sohn, steigt hinab in die Zeit, bückt sich, um eine erlöste Schar gläubiger Seelen aufzuheben, und strebt wieder hinauf in eine endlose Zukunft reichsten Segens und größter Freude!

Das ‹persönlich zu verwerfen› (und damit ‹den Sohn Gottes in Person›) – ist ‹der größtmögliche persönliche endgültige Verlust›!

1.Johannesbrief Kapitel 5, Verse 9-12

«9 Wenn wir das Zeugnis der Menschen annehmen, so ist das Zeugnis Gottes größer; denn das ist das Zeugnis Gottes, das er von seinem Sohn abgelegt hat. 10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das Zeugnis in sich selbst; wer Gott nicht glaubt, der hat ihn zum Lügner gemacht, weil er nicht an das Zeugnis geglaubt hat, das Gott von seinem Sohn abgelegt hat. 11 Und darin besteht das Zeugnis, dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. 12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.»

Der Liederdichter Graf von Zinzendorf sagte es auf seine Weise so:

«Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid, damit will ich vor Gott bestehn, wenn zum Himmel ich werd eingehn.»

Darum:

«Heute, wenn ihr Seine Stimme hört, so verstocket eure Herzen nicht»

Hebräerbrief Kapitel 4, Verse 7-13

 

Frage:

«Der ‹lebendige› Gott in der Hand des ‹zornigen› Menschen?»

NEIN:

«Der Mensch in den Händen des ‹zornigen› Gottes!»

«1 Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, 2 durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe — es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet. 3 Denn ich habe euch zuallererst das überliefert, was ich auch empfangen habe, nämlich dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, nach den Schriften, (d.h. entsprechend dem Zeugnis der at. Schriften) 4 und dass er begraben worden ist und dass er auferstanden ist am dritten Tag, nach den Schriften, 5 und dass er dem Kephas erschienen ist, danach den Zwölfen. 6 Danach ist er mehr als 500 Brüdern auf einmal erschienen, von denen die meisten noch leben, etliche aber auch entschlafen sind. 7 Danach erschien er dem Jakobus, hierauf sämtlichen Aposteln. 8 Zuletzt aber von allen erschien er auch mir, der ich gleichsam eine unzeitige Geburt bin. 9 Denn ich bin der geringste von den Aposteln, der ich nicht wert bin, ein Apostel zu heißen, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. 10 Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin; und seine Gnade, die er an mir erwiesen hat, ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe mehr gearbeitet als sie alle; jedoch nicht ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist.»

«19 Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendesten unter allen Menschen! 20 Nun aber ist Christus aus den Toten auferweckt; er ist der Erstling der Entschlafenen geworden. 21 Denn weil der Tod durch einen Menschen kam, so kommt auch die Auferstehung der Toten durch einen Menschen; 22 denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei seiner Wiederkunft; 24 danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat. 25 Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Als letzter Feind wird der Tod beseitigt. 27 Denn ‹alles hat er seinen Füßen unterworfen›. Wenn es aber heißt, dass ihm alles unterworfen ist, so ist offenbar, dass derjenige ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat. 28 Wenn ihm aber alles unterworfen sein wird, dann wird auch der Sohn selbst sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allen sei.»

Apostel Paulus in 1.Korintherbrief Kapitel 15, Verse 1-10 und Verse 19-28

 

«Doch die ihn lieben, sind wie der Sonne Aufgang in ihrer Pracht!»

Buch der Richter Kapitel 5, Vers 31

»»»»»»

«3 Dabei hörte ich eine laute Stimme aus dem Himmel rufen: ‹Siehe da, die Wohnstatt Gottes ist bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein; ja, Gott selbst wird unter ihnen sein 4 und wird alle Tränen aus ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, und keine Trauer, kein Klaggeschrei und kein Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.› 5 Da sagte der auf dem Thron Sitzende: ‹Siehe, ich mache alles neu!›«

Buch der Offenbarung Kapitel 21, Verse 3-5

«23 Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. 24 Und die Heidenvölker, die gerettet werden, werden in ihrem Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre in sie bringen. 25 Und ihre Tore sollen niemals geschlossen werden den ganzen Tag; denn dort wird keine Nacht sein. 26 Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen. 27 Und es wird niemals jemand in sie hineingehen, der verunreinigt, noch jemand, der Gräuel und Lüge verübt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes.»

Buch der Offenbarung Kapitel 21, Verse 23-27

«Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.»
1.Johannesbrief Kapitel 3, Vers 2

Ich bete an die Macht der Liebe, die sich in Jesus offenbart.

Ich geb′ mich hin dem freien Triebe, womit ich Wurm geliebet ward.

Ich will anstatt an mich zu denken, ins Meer der Liebe mich versenken.

 

Wie bist Du mir so zart gewogen, wie sehnet sich Dein Herz nach mir!

Durch Liebe sanft und tief gezogen, neigt sich mein Alles auch zu Dir.

O traute Liebe, Du mein Leben, hast Dich für mich ganz hingegeben…

Verherrlichung! – Herrlichkeit!

Vaterhaus – Zuhaus!
 

Amen. Ja, Amen.